| Branding Landscapes
Die Folgen dieses Dilemmas sind bekannt: Der Versuch, Standorte und Immobilien
identifizierbar zu machen, erfolgt heute entweder durch den Einsatz international
renommierter Architekten, die sog. Signature Architecture bauen, oder über
die Benennung von Immobilien mit klangvollen aber nichts sagenden Kunstnamen.
Die inflationäre Handhabung dieser Praxis führt jedoch gleichfalls in
die Sackgasse: Nicht nur die abstrakte Architektur der Immobilien, auch ihre Benennung
und die darauf folgende, gut gemeinte Immobilienwerbung bleibt wirkungslose Geste.
Der angestrebte Mehrwert gerät zur nachhaltigen Schwäche des Objekts. Für die nachhaltig erfolgreiche Vermarktung und Kommunikation
von Städten, Standorten und Immobilien, müssen dagegen auch alle relevanten
weichen Faktoren berücksichtigt werden: Identität, Relation und Geschichte.
Sie bedürfen einer systematischen Analyse, Bewertung und kreativen Entwicklung
im Sinne des klassischen Brandings. Nur so können weiche und harte Standortfaktoren
synergetisch aufeinander abgestimmt und Immobilien und Standorte als visionäre,
geradlinige und unverwechselbare Real Estate Brands entwickelt und kommuniziert
werden. Immobilienkommunikation: Wie man schnelle Vermarktungserfolge erzielt. mehr > Standortvermarktung: Wie aus „Orten“ unverwechselbare Standorte werden. mehr > Stadtentwicklung: Wie erreicht man einen breiten Konsens auf allen Ebenen. mehr > Markenbildung: Wie Wahrzeichen und Immobilienmarken kreiert werden. mehr > |