Brand Architecture
Der niederländische Rückversicherer Interpolis in Tilburg hat seine Marke so überzeugend in Raum übersetzt, dass die vielfach preisgekrönte Architektur inzwischen bekannter ist als die von ihr repräsentierte Marke. Damit ist das Unternehmen das beste Beispiel dafür, wie eine Marke nicht nur "verräumlicht" werden kann, sondern auch dafür, wie Raum als identitätsstiftendes Merkmal genutzt und der Bekanntheitsgrad einer Marke unterstützt werden kann.

Das Beispiel Interpolis zeigt einen ganz neuen Trend im Marketing auf: Der über Company Value und Brand definierte Raum wird selbst zur Marke! Das Publikum - im Falle von Interpolis sind es über 6.000 Besucher jährlich - erfährt die Marken-Raum-Transformation des
Brandscapings als ureigenes, neues Raumerlebnis. Gebäude und Räume, in der Regel austauschbar und gleichgültig als bedeutungslose "Nicht-Orte" erlebt, wandeln sich zu neuen, begreifbaren und interpretierbaren Orten. Diese neuen Räume, gestaltet als "Brand Architecture", sind mehr als nur "Zeichen" und Ausdruck eines Unternehmensselbstverständnisses. Sie verkörpern im wahren Sinne des Wortes Brand Values, und bieten damit dem Konsumenten neue Möglichkeiten der Markenbegegnung und des Markenerlebnisses. Damit bieten sich dem Konsumenten Möglichkeiten einer ganz eigenen, individuellen Kontaktaufnahme zu seiner Marke sowie neuartige Markeninterpretationen: Der Raum wird zum innovativen Markenerlebnis.
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